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Wissenschaftlicher Hintergrund der Simulatormodelle Hier finden Sie
weitere Informationen ber den wissenschaftlichen Hintergrund und die Fragen, die hinter den Modellen in den Simulatoren stehen.Ein zentrales Thema der nchsten Simulatoren sind die Folgen von spontanen
nachteiligen Mutationen mit kleinen Wirkungen
(Lynch et al., 1999; Drake et al., 1998). Diese knnen sich ber evolutionre Zeitrume in Populationen ansammeln, wenn die Selektion nicht stark genug ist, um sie zu beseitigen. Wenn dieses Aufhufen nicht irgendwie gestoppt wird, knnen diese Mutationen das Aussterben einer Art bewirken. Da es aber
einige
biologische Prozesse gibt, die eine solche Art vom Aussterben bewahren knnen, ist noch nicht klar, welche Rolle die Anhufung geringfgig nachteiliger Mutationen tatschlich spielt. Die nchsten Simulatoren beschftigen sich mit einigen dieser Prozesse und werden mithelfen einzuschtzen, wie effektiv sie dabei sind Populationen vor dem Aussterben zu bewahren. Ziehen Sie also bitte noch keine Schlu§folgerungen zu Dingen, die noch keineswegs klar sind.
Einige interessante Literaturhinweise:
- Loewe L & Scherer S (1997) Mitochondrial Eve: the plot thickens. Trends Ecol. Evol. 12:422-423. *** Dieser Artikel fasst einige Hinweise zusammen, die fr hhere Mutationsraten in Mitochondrialer DNA
sprechen. Der nchste Simulator wird sich spezifisch auch mit der Selektionshypothese beschftigen, die hier erwhnt wird.
- Lynch M et al. (1999) Perspective: Spontaneous deleterious mutations. Evolution 53:645-663. *** Schner bersichtsartikel zu geringfgig nachteiligen Mutationsraten.
- Drake, JW et al. (1998) Rates of spontaneous mutation. Genetics 148:1667-1686. *** Schner bersichtsartikel zu natrlichen Mutationsraten im Allgemeinen.
- Eyre-Walker A & Keightley PD (1999) High genomic deleterious mutation rates in hominids. Nature 397:344-347. *** Ein weiteres Beispiel fr unerwartet hohe Mutationsraten.
- Denver, DR et al. (2000) High direct estimate of the mutation rate in the mitochondrial genome of Caenorhabditis elegans. Science 289:2342-2344.
MITOMAP:
Eine Datenbank zum menschlichen mitochondrialen Genom.
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