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Simulatoren beschreiben die Welt fŸr evolution@home Die
Welt ist hoffnungslos kompliziert und wir Menschen kšnnen nicht alles auf einmal verstehen. Darum bauen Wissenschaftler Modelle. Jedes Modell ist eine Vereinfachung der RealitŠt, bei der es darum geht, das
Wesentliche auszudrŸcken, wŠhrend nicht so wichtige Details weggelassen werden.Da diese Gewichtung oft subjektiv ist, lЧt sich die gleiche biologische RealitŠt auf viele verschiedene Weisen beschreiben.
Auch wenn man die daraus resultierenden Modelle testen und verwerfen kann, so lassen sie sich doch nicht als richtig beweisen. Letztendlich werden die Modelle am erfolgreichsten sein, die am schwierigsten zu
widerlegen sind und die die meisten Daten erklŠren. Um also herauszufinden, wie ein bestimmtes biologisches System am besten beschrieben wird, mŸssen verschiedene relevante Modelle getested werden. Und
das ist eine gro§e Aufgabe. Daher bekommt jedes Modell, welches eine sich entwickelnde Welt beschreibt, seinen eigenen Simulator. Der berechnet dann das jeweilige Modell. Also:
- 1 Simulator x =
- 1 Biologisches Modell x =
- 1 AusfŸhrbares Programm x
Darauf laufen
- Viele single-runs =
- Viele einzelne Simulationen =
- Viele einzelne &simulate ... # Befehle zusammengefa§t in run-files
- Viele Parameterkombinationen =
- Viele elementare wissenschaftliche Fragen vom Typ x
Jedes Modell wird von meheren Eingabewerten (=Inputparameter) gesteuert und wŠhrend es berechnet wird, werden die interessanten Ausgabewerte (Outputparameter) = Ergebnisse beobachtet. Schon ein Modell mit
relativ wenigen Eingabeparametern erfordert eine gro§e Zahl von Simulationen um eine Vorstellung von der Struktur des mehrdimensionalen Parameterraumes fŸr dieses Modell zu bekommen. Das ist mehr als ein
Computer berechnen kann. Daher wird diese Aufgabe auch auf viele verschiedene Computer verteilt. Da verschiedene Modelle mšglich sind, werden an dieser Stelle verschiedene Simulatoren veršffentlicht
werden. Sie werden sich aussuchen kšnnen, welches Modell auf Ihrem Rechner laufen soll.
Die nŠchsten Simulatoren ... ... werden sich vor allem mit der Wirkung geringfŸgig nachteiliger Mutationen unter verschiedenen UmstŠnden
beschŠftigen. Jeder Simulator wird einen anderen Mechanismus untersuchen, der geeignet sein kšnnte, die langfristigen Folgen von geringfŸgig nachteiligen Mutationen zu neutralisieren. Der Simulator005
untersucht beispielsweise, wie sich nachteilige und vorteilhafte Mutationen in einer asexuellen Population ausbreiten. Siehe auch Beschreibung des wissenschaflichen Hintergrunds.Simulatoren benutzen individuen-basierte Modelle fŸr
ihre stochastischen Simulationen. Dies bedeutet, da§ jedes Individuum seinen eigenen Platz im RAM bekommt. (Bitte keine Modelle berechnen, die mehr RAM benštigen als tatsŠchlich vorhanden. Virtueller
Speicher verlangsamt die Rechengeschwindigkeit nŠmlich ungemein.) Daher wird umso mehr RAM benštigt, je mehr Individuen simuliert werden sollen. Umso lŠnger dauert dann auch die Simulation, weil jedes
Individuum fŸr jeden simulierten Zeitpunkt berechnet werden mu§. Benutzer kšnnen selbst entscheiden, wieviel RAM und CPU-Zeit sie zur VerfŸgung stellen wollen, indem sie sich entsprechende Eingabedateien
(=run-files) aus dem Netz holen. |