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Willkommen bei evolutionary-research!
Evolutionsbiologie is eine der begeisterndsten und grundlegendsten Wissenschaften. Viel von ihrer Faszination rŸhrt daher, da§ sie Licht auf Ursprungsfragen wirft. Dies wird dem nichtspezialisierten Leser
aber leicht wieder durch viele technische Details genommen. Obwohl diese wichtig sind, dŸrfen sie doch nie den Blick fŸr das Ganze verstellen. evolution@home
mšchte dazu beitragen, da§ Experten und Laien sich gemeinsam auf die Suche nach Antworten machen: Es gibt zu viele interessante Fragen in dieser faszinierenden Disziplin. Nun werden Sie denken: Ok, die Experten machen die Forschung und prŠsentieren die Ergebnisse so, da§ auch Laien etwas damit anfangen kšnnen. Schšn, doch ....
... was kann ich zur Evolutionsforschung beitragen? Viel mehr als Sie
denken. Eines der am schnellsten wachsenden Gebiete moderner Forschung sind Computersimulationen. Auch auf dem Gebiet der Evolutionsforschung. WŠhrend im letzten Jahrhundert unglaublich viel analytische
Mathematik viel Interessantes Ÿber Evolution herausgefunden hat, so hat sich doch gezeigt, da§ manche Probleme sich wegen ihrer KomplexitŠt nur durch Computersimulationen lšsen lassen. Dabei werden die
elementaren Prozesse des betrachteten Systems nachgestellt, um herauszufinden, was das System als ganzes tut. Dazu benštigt man allerdings unglaublich viel RechenkapazitŠt, wenn man mšglichst weit in
biologisch relevante Parameterkombinationen vorsto§en will. Experten haben auch Computer. Sie haben gelegentlich auch Zugang zu den grš§ten Rechnern dieser Welt. Doch der Geschwindigkeitsvorteil von
Supercomputern fŸr viele Simulationen dieser Art ist stŠndig am Schrumpfen, weil die PCs immer schneller werden. Daher kšnnen unglaublich viele der Simulationen auch auf PCs gerechnet werden, um die
Supercomputer fŸr die Aufgaben freizuhalten, die nur sie bewŠltigen kšnnen. Auf Ihrem Personal Computer ... ... kšnnen unglaublich viele interessante Dinge fŸr die Evolutionsforschung ausgerechnet werden. Viele der interessanten Probleme lassen sich nŠmlich gut
parallelisieren, indem jeder PC eine andere individuelle Weltgeschichte fŸr das zu untersuchende Modell berechnet. Was genau berechnet wird, ist zum einen als Modell in dem frei verfŸgbaren Simulator
(Client) Programm codiert und wird zum anderen durch bestimmte Parameterkombinationen festgelegt, die von einem zentralen Computer (Server) verteilt werden. Jede Parameterkombination legt dabei eine ganz
bestimmte Weltgeschichte fest, die dann auf Ihrem PC berechnet wird.Allerdings sind einzelne Berechnungen dieser Art fŸr sich alleine nicht besonders interessant: Es gibt zu viele Unsicherheiten bei der
Wahl der Parameter und bei der Formulierung des allgemeinen Modells dahinter. Um nun etwas von bleibendem Wert herauszufinden, ist es nštig mšglichst viele Parameterkombinationen fŸr dieses Modell zu testen.
Nur so kšnnen grundlegende Prinzipien erkannt werden. Oder, falls es um die modellierung eines konkreten Systems geht, nur so kann herausgefunden werden, welche Fehler fŸr eine bestimmte Vorhersage zu
erwarten sind. Zu guter letzt sind alle einzelnen Berechnungen auch stark vom Zufall abhŠngig, da viele Probleme in der Biologie von wenigen Individuen abhŠngen. Es braucht also viele Simulationen einer
bestimmten Parameterkombination, um sinnvoll berechnen zu kšnnen, wie der Mittelwert, die Standardabweichung und viele andere Interessante Grš§en aussehen. Solche Probleme lassen sich (im Gegensatz zu
vielen anderen) leicht parallelisieren: Ein zentraler Computer (Server) behŠlt den †berblick Ÿber alle Eingaben und Ausgaben der jeweils daran beteiligten Simulatoren (Clients). Werde ich wissen, wozu ich beigetragen habe?
Ja. Im Gegensatz zu vielen anderen global verteilten Rechenprojekten gibt es bei evolution@home
viel zu diskutieren. Nicht nur fŸr Experten. Daher werden die Ergebnisse auch veršffentlicht. Nicht da§ sich jedes einzelne Simulationsergebnis nacher šffentlich lesen lassen wird (Darin wŸrde sich kaum jemand zurechtfinden kšnnen). Nein, veršffentlicht wird der †berblick Ÿber die wichtigen Schlu§folgerungen und die GrŸnde, die dahinterstehen. Dies wird nicht nur so geschehn, da§ es fŸr Fachleute interessant ist, sondern auch so da§ es mšglichst allgemeinverstŠndlich ist. Wer darŸber hinaus konkreter an dem interessiert ist, was auf seinem PC berechnet wird, der kann wŠhrend der Simulation Beobachtungen abspeichern lassen.
Was kommt jetzt? Sie sind herzlich eingeladen, sich diese Website
anzusehen, ein Lesezeichen auf sie zu setzten und darŸber nachzudenken. Wenn Sie teilnehmen wollen, dann kšnnen Sie sich registrieren
lassen, um uns dabei zu helfen, einzuschŠtzen welche RechenkapazitŠten fŸr das Projekt zur VerfŸgung stehen. Sobald es dann Simulatoren fŸr Ihr Betriebssystem gibt, bekommen Sie eine email, woraufhin sie Sich diese kostenlose Clientsoftware von dieser Site herunterladen kšnnen.
Sie kšnnen aber auch von Zeit zu Zeit bei dieser Site vorbeisehen und bei ihrer Evolution zusehen. Wenn Sie dieses Projekt unterstŸtzen wollen, dann erzŠhlen sie doch anderen etwas davon. Wenn Sie einen
Artikel darŸber schreiben wollen und mehr Informationen brauchen, dann zšgern sie nicht damit, uns zu kontaktieren
.Was immer Sie tun: Auf ins Abenteuer... |